L’Horlogerie une Tradition Helvétique

L'Horlogerie une Tradition Helvétique

Uhren Chapuis, Alfred M. (Ed.) L’Horlogerie une Tradition Helvétique Les éditions de la Bourgarde Neuchatel. 1948. 325 Seiten, 37 (z.Tl farbige) Tafeln. Leinen mit Schutzumschlag.

Die Uhrmacherei ist eine der wirtschaftlichen, kulturellen und historischen Säulen der Schweiz. Diese jahrhundertealte Tradition vereint technische Präzision, handwerkliches Können und ständige Innovation. Im 16. Jahrhundert flohen französische Protestanten (die Hugenotten) vor Verfolgung und ließen sich in Genf nieder. Sie brachten die Kunst der Uhrmacherei mit. Der Reformator Johannes Calvin untersagte das Tragen von überflüssigem Schmuck. Daraufhin wandten sich Genfer Goldschmiede der Uhrmacherei zu und verwandelten die Uhr in ein akzeptables Kunstobjekt. Als Genf überfüllt war, zogen Uhrmacher in den Schweizer Jura. Historisch gesehen fertigten Bauern im Jura während der langen Wintermonate Uhrenkomponenten zu Hause an, um ihr Einkommen aufzubessern. Bei diesem System wurden die von unabhängigen Handwerkern gefertigten Einzelteile zur fertigen Uhr zusammengefügt. Das „Swiss Made“-Label: Heute ist dieses Label gesetzlich geschützt. Es garantiert, dass ein wesentlicher Teil der Fertigungs- und technischen Entwicklungskosten in der Schweiz anfällt. Das Aufkommen billiger elektronischer Uhren aus Asien hätte die traditionelle Schweizer Uhrenindustrie beinahe vernichtet.Die Einführung der Swatch-Kunststoffuhr rettete die Branche, indem sie die Uhr als erschwingliches Modeaccessoire neu erfand. Die Schweiz positionierte ihre mechanischen Uhren neu als prestigeträchtige Kunst- und Sammlerobjekte (Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet usw. ).

  • Kategorie: Uhren
  • Bestellnummer: 38571AB

EUR 45,-- 

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